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Bitte beachten Sie

Das Jüdische Kulturmuseum Veitshöchheim ist bis einschl. Donnerstag, 11. Februar 2016 nur nach Voranmeldung zu besichtigen. Termine können mit dem Kulturamt der Gemeinde Veitshöchheim (Tel. 0931/9802-764 oder -754, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) vereinbart werden.

Besichtigung ist wieder möglich

Aktuelle Öffnungszeiten

März bis Oktober:

Samstag 14 - 17 Uhr

Sonntag 14 - 17 Uhr

und nach Voranmeldung

November bis Februar: Besichtigung ist nach Voranmeldung möglich.

Termine können mit dem Kulturamt der Gemeinde Veitshöchheim vereinbart werden.

Eintrittspreise

Erwachsene: 2 Euro

Ermäßigt: 1 Euro

Kinder unter sechs Jahren: Eintritt frei

Besucher mit einem Ticket der DB erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 1.- Euro

Besitzer des Ferienpasses des Landkreises Würzburg haben freien Eintritt

Eingang

Thüngersheimerstraße 17

97209 Veitshöchheim

Anreise

Bus: Linie 11 oder 19 ab Würzburg Hauptbahnhof, Haltestelle Kirchplatz  in Veitshöchheim

Bahn: bis Bahnhof Veitshöchheim, von dort ca. 15 Minuten Fußweg zum Museum

Touristische Informationen erhalten Sie bei der Tourist - Info Veitshöchheim

Parken

Kostenlose Parkmöglichkeiten für PKW und Busse gibt es an den Mainfrankensälen oder an der Mainlände, von dort ca. 10 Min. Fußweg zum Museum.

Postanschrift

Gemeinde Veitshöchheim - Kulturamt

Erwin-Vornberger-Platz

D - 97209 Veitshöchheim

Tel. (0931)9802-754 od. -764

Tel. (0931) 960851 (während der Öffnungszeiten, sonst Anrufbeantworter)

Fax: (0931)9802-876

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Barrierefreiheit

Leider sind nicht alle Räume des Museums barrierefrei. Soweit es uns möglich ist, sind wir Ihnen gerne behilflich. 

 

Die Synagoge und das Jüdische Kulturmuseum Veitshöchheim

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Baugeschichte der Synagoge

Querschnitt Synagoge
Zwischen 1727 und 1730 ließ der Veitshöchheimer Jude Schmul Moses eine Synagoge in der heutigen Mühlgasse, damals am Rand der Ortsbebauung, errichten. Das Grundstück stellte das Kloster Oberzell zur Verfügung, an das auch die Abgaben hierfür entrichtet werden mussten.

Die äußere Bauform entspricht der im 18. Jahrhundert üblichen dörflichen Wohnhausarchitektur. Das Innere birgt den tonnenüberwölbten Betsaal, eine Wohnung für den Vorsänger und eine Mikwe.
Den Betsaal schenkte der Erbauer bereits 1746 der jüdischen Gemeinde von Veitshöchheim, die 1826 dann noch die Vorsingerwohnung und das Ritualbad von den Erben des Schmul erwarb. Über 200 Jahre lang diente die Synagoge als jüdisches Gotteshaus.

Im August 1938 wurde dann die Übernahme der Synagoge durch die politische Gemeinde von Veitshöchheim in die Wege geleitet. Für den errechneten Abbruchwert des Gebäudes in Höhe von etwa 200 Reichsmark sollte die nur noch wenige Mitglieder zählende jüdische Gemeinde die Synagoge verkaufen. Es blieb den Veitshöchheimer Juden auch keine Wahl, und so wechselte die Synagoge den Besitzer. Dieser Verkauf wurde am 12. November 1938 notariell beurkundet. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 war die Synagoge bereits nicht mehr in jüdischem Besitz und wurde deshalb, und weil seit 1926 eine nichtjüdische Familie in der Vorsingerwohnung wohnte, in der betreffenden Nacht von Polizisten bewacht und nicht zerstört. Auch fürchtete man, dass im Falles eines Synagogenbrandes die Nachbarhäuser Schaden nehmen könnten. Tatsächlich plante die Gemeinde Veitshöchheim jedoch, die Synagoge zukünftig als Feuerwehrhaus zu nutzen und achtete auch deshalb darauf, dass diese nicht zerstört wurde.

1940 erfolgte der Umbau zum Feuerwehrhaus. Man entfernte den Eingangsvorbau und brach in West- und Ostwand je ein Rundbogentor. Die Frauenempore wurde abgebrochen, Lesekanzel und Toraschrein zerschlagen und die Bruchstücke als Füllmaterial für den Boden, der auf Straßenhöhe angehoben werden musste, verwendet. Die Wände wurden weiß getüncht und zum Trocknen der Feuerwehrschläuche brach man ein Loch in das Tonnengewölbe. Da der Verkauf im Jahr 1938 nicht den eigentlichen Wert des Grundstücks und des Gebäudes berücksichtigte, zahlte die Gemeinde Veitshöchheim 1950 eine entsprechende Ausgleichzahlung an die Jewish Restitution Successor Organisation (IRSO) und ist seither auch rechtmäßiger Besitzer. Bis etwa 1964 wurde der ehemalige Kultraum der Synagoge als Feuerwehrgerätehaus genutzt. Danach diente er als Lagerraum für den gemeindlichen Bauhof.
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Zu Beginn der achtziger Jahre faßte die Gemeinde den Entschluß, das mittlerweile leerstehende Haus in ein Galerie- und Ausstellungsgebäude umzugestalten. Eine Tafel an der Fassade sollte auf die frühere Funktion als Synagoge hinweisen. Bei Beginn der Bauarbeiten 1986 entdeckte man im Füllmaterial des Fußbodens Reste der alten Ausstattung. Diese wurden verwendet, um die ursprüngliche Einrichtung des Betsaal wiederherzustellen. Die Arbeiten dauerten bis zum März 1994, als die Synagoge neu eingeweiht und für kultfähig erklärt wurde. Heute können in der Veitshöchheimer Synagoge wieder Gottesdienste gefeiert werden.

Wohnhaus als Museum

Nach der Auffindung der Genisa im Dachboden der Synagoge beschloss die Gemeinde Veitshöchheim, diesen wichtigen Fund vor Ort aufzubewahren und repräsentative Stücke in einem hierfür eingerichteten Museum auszustellen.
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Ein baufälliges und leer stehendes Anwesen direkt neben der Synagoge wurde hierfür von der Gemeinde Veitshöchheim erworben. Der ursprünglich geplante Abriss wurde nicht durchgeführt, da man im Gebäude u. a. Decken- und Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert entdeckte - darunter die Jahreszahl 1739 und eine hebräische Inschrift, die auf Sukkot (Laubhüttenfest) hinweist. Diese hebräischen Inschriften und Wandmalereien im Dachboden sind Zeugnisse der jüdischen Familien, die hier bis etwa 1850 lebten.

Bei den Umbaumaßnahmen zum Museum zwischen 1988 und 1994 konnte die historische Bausubstanz weitgehend erhalten werden, ebenso die ursprüngliche Anordnung der Räume und der Charakter eines Wohnhauses.
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Originale Texte und Gegenstände aus der Veitshöchheimer Genisa sind in der Dauerausstellung in diesem Gebäude zu sehen. Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in jüdisches Leben auf dem Land bis zu seiner Zerstörung durch die nationalsozialistische Diktatur.

Не хватало, чтобы он вообразил, будто у тебя пляска святого Витта!

Ворон или Черный бог, как теперь его называют, вел неравную дуэль с Нэйенезгани между пиками Сан-Франциско и Горой навахо.

Судя по всему, вам нужны первоклассные части человеческом тела.

Ахмед поведал Скарлет, что он является принцем при дворе его величества великого халифа, владения которого простираются от туманных восточных границ Туркестана до омываемых "Самостоятельные и контрольные работы по алгебре и геометрии для 9 класса" морями берегов Ближнего Востока.

Слишком уж долго они сдавались.

сумрачно спросил Римо, указывая на ящик размером с малолитражный автомобиль.