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Willkommen im Jüdischen Kulturmuseum Veitshöchheim

Willkommen

Das Jüdische Kulturmuseum Veitshöchheim liegt an historischer Stelle im Ortskern von Veitshöchheim und wurde 1994 eröffnet. In historischen Räumen wird das Leben der Juden in Franken, das die Region über drei Jahrhunderte entscheidend prägte, auf vielfältige Weise dargestellt.

Synagoge 

Genisa

Museum

Ostwand der Synagoge Handgeschriebener Brief Innenhof des Jüdischen Kulturmuseums

Mittelpunkt der Anlage ist die ehemalige Synagoge, die 1730 errichtet wurde. Im Nationalsozialismus wurde das Gebäude zum Feuerwehrhaus umgebaut und dabei im Inneren zerstört. Nachdem ein 1986 ein großer Teil der zerstörten Inneneinrichtung geborgen werden konnte, hat man sich entschlossen, diese wieder herzustellen.

Heute ist die Veitshöchheimer Synagoge als religiöser Ort wieder nutzbar.

Bei Renovierungsarbeiten im Dachboden der Synagoge entdeckte man eine Genisa (Textablage). Darin hat man Texte und Gegenstände deponiert, weil man sie nicht vernichten durfte oder wollte. Das sind etwa hebräische und jiddische Gebetbücher und religiöse Texte, aber auch Briefe, Quittungen, Schreibübungen und vieles mehr, was gedruckt oder geschrieben wurde.

Neben der Synagoge befindet sich ein ehemaliges jüdisches Wohnhaus. Dieses konnte in seiner Architektur aus dem 18. Jahrhundert erhalten werden. Auf zwei Stockwerken werden in der Dauerausstellung Funde aus der Genisa präsentiert, um einen Einblick in das tägliche Leben der fränkischen Juden zu geben. Besonders eindrucksvoll ist die Laubhütte im Dachboden des Hauses.

Ein neu errichtetes Gebäude mit Archiv- und Seminarraum wird für Wechselausstellungen und Veranstaltungen genutzt.

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